Über mich

Ich heiße Lena Steinberg und lebe mit meiner Familie auf unserem Hof zwischen Kevelaer und Sonsbeck. Gemeinsam mit vier Generationen, unseren acht Pferden und einigen Kleintieren ist dieser Ort nicht nur unser Zuhause, sondern auch ein Raum für Begegnung, Entwicklung und gelebte Verbindung.

Pferde begleiten mich schon mein ganzes Leben. Ich reite seit meinem fünften Lebensjahr und habe früh gespürt, dass es für mich dabei um mehr geht als um Technik oder Leistung.

Bereits während meiner Schulzeit habe ich in einer großen Reitschule gearbeitet.

Dort habe ich Gruppen- und Einzelunterricht für Kinder ab sechs Jahren gegeben, Ferienfreizeiten betreut und mich im Stalldienst um viele unterschiedliche Pferde gekümmert.

Diese Zeit hat mich geprägt, vor allem in meinem Blick auf Pferde und Menschen.


Schon früh habe ich erkannt, wie unterschiedlich Pferde sind und wie wenig es ihnen gerecht wird, sie in feste Konzepte oder starre Methoden zu pressen. Ich habe begonnen, genauer hinzusehen, zuzuhören und wahrzunehmen. Oft waren es gerade die vermeintlich „schwierigen“ Pferde, mit denen ich besonders gut zurechtkam.


Heute weiß ich, warum.

Ein Pferd, das sich gesehen und verstanden fühlt, das in seiner Persönlichkeit respektiert wird, ist bereit, mit seinem Menschen zu gehen – nicht aus Zwang, sondern aus Vertrauen.


Auch mein eigener Weg war kein geradliniger.

Ich habe klassisch begonnen, bin durch verschiedene Reitweisen gegangen von Dressur über Springen bis hin zum Westernreiten – und schließlich beim Freizeitreiten angekommen.

Nicht, weil ich keine Ziele hatte, sondern weil sich meine Ziele verändert haben.

Für mich steht heute nicht mehr das „Erreichen um jeden Preis“ im Vordergrund, sondern die Qualität der Beziehung:
Vertrauen, Kommunikation und ein echtes Miteinander.


Um diesen Weg auch fachlich fundiert begleiten zu können, habe ich mich kontinuierlich weitergebildet.

2019 habe ich eine Ausbildung zur Reittherapeutin abgeschlossen und parallel ein Fernstudium in der Tierpsychologie absolviert.

2023 folgte die Ausbildung zur ganzheitlichen Reit- und Bodenarbeitstrainerin.


Diese Kombination aus praktischer Erfahrung, psychologischem Verständnis und ganzheitlichem Blick bildet heute die Grundlage meiner Arbeit.


Aus all diesen Erfahrungen ist das Peace of Mind Konzept entstanden.

Ein Ansatz, der den Menschen genauso einbezieht wie das Pferd und der davon ausgeht, dass echte Veränderung immer im Inneren beginnt.


Heute ist es mir ein großes Anliegen, dieses Wissen weiterzugeben.
Ich möchte Menschen dabei begleiten, ihre Pferde bewusster wahrzunehmen, sich selbst besser zu verstehen und eine tiefere, ruhigere und ehrlichere Verbindung entstehen zu lassen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand ambitioniert im Sport unterwegs ist oder sein Pferd als Freizeitpartner sieht.

Was uns verbindet, ist der Wunsch nach einem respektvollen, achtsamen und echten Miteinander.


Und weil Entwicklung nie aufhört, bilde ich mich auch weiterhin regelmäßig fort.
Neue Impulse, Erkenntnisse und Erfahrungen fließen so stetig in meine Arbeit ein – zum Wohle der Pferde und der Menschen, die mit ihnen gehen.